Archiv für November 2009
Kronen – Zahnersatz und Zahnerhalt
Es gibt im Bereich des Zahnersatzes unterschiedliche Methoden, um ein schönes Lächeln bei Patienten wieder herzustellen. Eine Alternative ist die künstliche Zahnkrone. Sie wird vor allem bei unschönen, entfärbten oder abgebrochenen Zähnen verwendet. Dabei wird die Zahnkrone als eine Art “Zahnkappe” über den Zahn gestülpt und verdeckt somit den kompletten Zahn bis zum Zahnsaum. Makel werden damit ausgeglichen und Stabilität wird bei bruchreifen Zähnen gewährt. In Kombination mit Zahnbrücken oder Implantaten werden Zahnkronen ebenfalls verwendet, um diese zu verdecken und zu halten und selbstverständlich um die Lücke zu schließen. Die natürliche Zahnkrone wird vorher für eine genaue Passform präpariert. Sie wird etwa 1mm unter dem Zahnsaum rundherum geschliffen, eine hohlkehlförmige Stufe wird am Zahnhals angelegt und die Kaufläche/Schneidekante wird soweit abgeschliffen, so dass beim Einsetzen der künstlichen Krone der Abstand zum Gegengebiss genau passt. Vorher wird noch ein Abdruck des präparierten Zahnstumpfes für den Zahntechniker gemacht. Künstliche Zahnkronen können aus Metallgemische, Vollkeramik oder aus einem Galvano-Gold Gemisch bestehen. Zu empfehlen sind besonders die Vollkeramik Zahnkronen wegen der Biokompatibilität und aus kosmetisch ästhetischen Gründen. Bei Metallbasierten Kronen hingegen soll möglichst darauf geachtet werden, Nichtedelmetall-Legierungen oder auch Titan einzusetzen, um eine allergische Reaktion vorzubeugen. Zu den aus Galvano-Gold bestehenden Kronen sind außer der Anfälligkeit für Verarbeitungsfehler keine weiteren gravierenden Nachteile bekannt.
Zahnbrücke als festsitzender Zahnersatz
Wenn ein Zahn durch eine Zahnkrone nicht mehr erhalten werden kann, muss ein Zahn gezogen werden. Es besteht nun bedarf dür festen Zahnersatz,umdie entstandene Zahnlücke zuschließen.
Die Zahnbrücke gehört zum Bereich des festsitzenden Zahnersatzes und stellt eine Alternative zu Implantaten dar. Eine Brücke wird als ein künstliches Verbindungsglied von einem oder mehreren Kronen zu den benachbarten Zähnen verwendet, um eine Zahnlücke zu schließen. Bevor die Brücke eingesetzt werden kann, werden die vorhandenen eigenen Zähne links und rechts von der Zahnlücke – auch als Pfeilerzähne genannt – etwas abgeschliffen, damit die Kronen passen und Halt finden können. Wie viel abgeschliffen wird ist abhängig von der Art und Größe der Brücke und der Beschaffenheit der Zähne.
Die Zähne müssen dabei eine gewisse Standfestigkeit besitzen, also stabil und gesund sein und keine freiliegenden Zahnhälse (Parodontitis) haben. Auch eine Fehlfunktion des Gebisses (Knirschen könnte darauf hinweisen) führt dazu, dass diese zahnprothetische Maßnahme nicht durchgeführt werden darf. Unter Umständen ist es ebenfalls möglich Zahnbrücken an Implantaten zu verwenden. Vorausgesetzt natürlich, dass diese ordentlich gemacht wurden und wie bei echten Zähnen “bissfest” sind.
Eine Brücke kann bei bis zu drei fehlenden Zähnen eingesetzt werden. Größere Lücken darüber hinaus würden die Pfeilerzähne stärker belasten, so dass diese mehr beschädigt werden als nötig. Das Abschleifen der Zähne ist ohnehin nicht ganz bedenkenlos, da bei diesem Prozess natürliche, gesunde Zahnsubstanz abgetragen wird.
Brücken können in unterschiedlichsten Materialien geordert werden. Dabei gilt zu beachten, dass je größer die Zahnspanne ist, umso stabiler sollte das Material sein. Um eine möglichst zahnähnliche Farbe zu bekommen, entscheiden sich viele für die Vollkeramikbrücke. Auch aufgrund der hohen Stabilität und Biokompatibilität hat sie sich gegenüber Materialien wie Gold (kostspielig), Titan und Stahl durchgesetzt. Letztere beiden sind am preisgünstigsten und können unter einem ästhetischen Gesichtspunkt verblendet werden, allerdings ist Stahl nicht ganz unbedenklich und die Verarbeitung des Titans ist zum einen aufwändig, zum anderen hält die Verblendung nicht gut.
Ein Nachteil bei der Verwendung von Zahnbrücken besteht bei dem Risiko des frühen Absterbens der Pfeilerzähne. Aufgrund der Schleifung können sich im Laufe der Zeit mehr Substanzen abbauen. Des Weiteren kann eine unzulängliche Zahnhygiene zu Entzündungen und Karies unterhalb der Brücken führen. Mit der richtigen Mundpflege können Brücken mindestens 10 Jahre halten.
Zahngesundheit der Deutschen Besorgnis erregend
Auf den Tag der Zahngesundheit im September diesen Jahres wurden Studien zur Zahngesundheit der Deustchen vorgestellt, die alles andere als gut aussehen. Demnach nehmen es die Deutschen mit ihrer Zahnpflege leider nicht so genau, was von Experten als ein wesentlicher Grund unter vielen für einen schlechten Gesundheitszustand der Zähne gesehen wird. Durchschnittlich ein Dutzend der 28 bis 32 Zähne des menschlichen Gebisses sind demnach nicht gesund. Die Ursache dafür liegt nicht nur in einer mangelnden Erziehung von Kindern zu regelmäßigen und sorgfältigen Zahnreinigung. Auch Erwachsene nehmen es mit dem regelmäßigen Zähne putzen nicht so genau, jede Siebte verzichtet sogar regelmäßig morgens darauf. Dabei ist eine gründliche und regelmäßige Zahnreinigung, also mindestens zweimal am Tag, sehr wichtig zum Erhalt der Zahngesundheit. Dazu gehört nicht nur der Gebrauch von Zahnbürste, auch Zahnseide und ein Zungenreiniger ist entscheidend zur Beseitigung von krankheitserregenden Bakterien.
Doch die gründliche Zahnreinigung alleine reicht nicht aus. Um die Garantie rundum gesunder Zähne zu haben, sind ergänzende Reinigungs- und Vorsorgemaßnahmen durch den Zahnarzt von nötten. So ist es z. B. nur durch eine spezielle Laser möglich, versteckten Karies zu finden und zu beseitigen. Die professionelle Zahnbehandlung durch einen Zahnarzt und die Gewährleistung des Zahnersatzes ist entscheidend für lang anhaltende Zahngesundheit und strahlende Zähne. Um die ist es nicht gut bestellt. Experten gehen davon aus, dass 99 von 100 Menschen Zähne haben, die von Karies befallen sind, wie die ”Welt” im September berichtet hatte. Außerdem bezahlt eine leistungsstarke Zahnversicherung auch für kieferorthopädische Behandlungen und last but not least für den Zahnersatz und für Prothesen.
Schäden am Gebiss oder an den Zähnen trifft die Betroffenen meistens unerwartet. Ohne eine Zahnzusatzversicherung bleiben die Patienten selbst auf den Kosten sitzen, da die Gesetzlichen Kassen hier nichts mehr bezahlen bzw. nur noch einen kleinen Zuschuss beisteuern. Ein preisgekrönter Tarif ist die Zahnzusatzversicherung Barmenia.
Zahnzusatzversicherung Barmenia ZG im Test
Mit seiner Zahnzusatzversicherung Barmenia hat die gleichnamige Versicherungsgruppe einen besonders leistungsstarken Tarif auf den Markt gebracht. Das Produkt wurde bereits mehrfach von bekannten Testzeitschriften ausgezeichnet und von der Stiftung Warentest mit „Sehr gut“ bewertet. Bei der Zahnzusatzversicherung Barmenia gibt es weder Summenbegrenzungen noch anderweitig versteckte Limitierungen wie bei der Anzahl von Implantaten. Nach Ablauf der gängigen Wartezeit von 8 Monaten werden von der Zahnzusatzversicherung Barmenia 85% der Kosten für Zahnersatzmaßnahme wie Inlays oder Implantate ersetzt. Legt man bei Antragsstellung ein zahnärztliches Zeugnis über einen positiven Zahnstatus vor oder reicht dieses innerhalb von 2 Wochen nach, fällt die Wartezeit weg.
Das regelmäßige Führen eines Bonusheftes wird durch einen möglichen Bonus der Krankenkasse ebenfalls belohnt. Für funktionsanalytische und -therapeutische Maßnahmen im Kontext Zahnersatz trägt die Zahnzusatzversicherung Barmenia keine Kosten. Dafür erstattet sie bis zum Höchstsatz der Gebührenordnung für Zahnärzte und ist vollkommen unabhängig von Gesetzesänderungen der aktuell leistungsschwachen Gesundheitspolitik. Seit kurzem gibt es als Erweiterung den Tarif Prophy, der die professionelle Zahnreinigung mit maximal 60 Euro pro Jahr abdeckt und die Leistungen bei Inlays und Zahnfüllungen übernimmt. Bislang wurde dieser Bestandteil der Vorsorge nicht berücksichtigt. Wurzel- und Paradontitisbehandlungen sowie Aufbissschienen werden zu 100 % übernommen, wenn von der gesetzlichen Versicherung nicht als reguläre Leistung vorgesehen. Eine Gesundheitsprüfung fällt bei Prophy nicht an, doch innerhalb der ersten 4 Jahre sind die Leistungen begrenzt. Dafür jedoch greift der Schutz bei Fissurenversiegelungen und anderen Vorsorgemaßnahmen wie Inlays und Restkosten für Kunststoffüllungen. Man kann die einzelnen Elemente einzeln oder als Paket buchen, sogar gemeinsam mit anderen Zahnzusatzversicherungen. Die Kombination ist empfehlenswert und vergleichbar mit den hochwertigen Produkten der CSS Zahnversicherung und Arag Z 100. Das wirkt sich vor allem bei hochwertigen und teuren Inlays aus. Hier punktet die Zahnzusatzversicherung Barmenia stärker als seine Konkurrenten, denn sie übernimmt 100 % der Kosten. Kaum eine andere Zahnversicherung bringt eine derartige Leistung. Das hat allerdings auch seinen Preis. Es existieren keine anfänglichen Summenbegrenzungen, Abzüge vom erstattungsfähigen Rechnungsbetrag können dennoch erfolgen, weil zum Beispiel Verblendungen aus Keramik nur bis zum jeweils 6. Zahn je Kiefer erstattungsfähig sind. Ebenso leistet die Zahnzusatzversicherung Barmenia keine Funktionsdiagnostik. Dafür gibt es aber kein Aufnahmehöchstalter. Insbesondere für ältere Menschen mit noch einigermaßen gesunden Zähnen ist die Versicherung somit ideal. Da sie den Sektor Kieferorthopädie nicht beinhaltet ist sie für Kinder weniger gut geeignet. Bei laufendet oder angeratener Behandlung ist der Abschluss der Zahnzusatzversicherung Barmenia leider nicht möglich.
