Archiv für Februar 2010
Von der Zahnzusatzversicherung abgelehnt, was nun?
Sicherlich ist es ärgerlich, wenn man eine Spitzen-Zahnzusatzversicherung wie die CSS flexi Zahnzusatzversicherung beantragt hat, dann jedoch vom Versicherer abgelehnt wird, weil man beispielsweise zuviele fehlende nicht ersetzte Zähne hat oder in der Vergangenheit wegen einer Zahnfleischerkrankung oder ähnlichem behandelt wurde.
So problematisch ist dies jedoch nicht, denn der Markt bietet mittlerweise recht starke Zahnzusatzversicherungen zu einem ansprechenden Preis an, die eine wesentlich einfachere Risikoprüfung vorsehen als die CSS Zahnzusatzversicherung.
Eine Möglichkeit, bei der man sogar bis uu 4 fehlende nicht ersetzte Zähne mitversichern kann, ist die Arag Z100, bei der nur die Frage nach einer derzeit andauernden zahnärztlichen Behandlung gefragt wird, bzw. nach angeratenen Behandlungen. Es ist bei dieser Zahnzusatzversicherung also irrelevant, wann der letzte Zahnarztbesuch stattgefunden hat oder ob bereits Behandlungen wegen einer Zahnfleischerkrankung oder zur Vorbeugung beispielsweise einer Parodontose erfolgt sind. Ebenso wird dort nicht die Frage nach bereits vorhandenem aber älteren Zahnersatz gefragt. Nur bei Personen ab 55 Jahren ist die Arag z100 oft weniger empfehlenswert, da hier immer ein zahnärztlicher Befundbericht vorgelegt werden muss.
Auch für diese Personengruppe oder Personen mit mehr als 4 fehlenden Zähnen gibt es die Abschlussmöglichkeit einer sehr leistungsstarken Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung. Es handelt sich dabei um die neue Universa Dentprivat, welche bis zu 90% der Rechnung für Zahnersatz erstattet und auch den Behandlungsbereich der Zahnbehandlung mitversichert. Sogar die Kieferorthipädie ist in diesem Tarif mitversichert, so dass er auch für Kinder sehr geeignet ist.
Sowohl die Arag Z100 als auch die Universa DentPrivat sind auch dann abschließbar, wenn bereits bei einer anderen Zahnzusatzversicherung eine Ablehnung erfolgt ist. Viele leistungsstarke Zahnversicherung in diesem Segment, darunter die Barmenia ZG Plus und die Central Prodent fragen bei Antragstellung nach bereits in der Vergangenhaeit bestandenen Zahnzusatzversicherungen, bzw. danach, ob eventuell diesbezügliche Anträge abgelehnt wurden. Gleiches gilt für die CSS Zahnzusatzversicherung, die einen Antrag automatisch ablehnt, wenn in der Vergangenheit ein Antrag für eine andere Zusatzversicherung abgelehnt wurde.
Ebenfalls die derzeitige berufliche Situation kann bereits zur Ablehnung eines Antrags bei einer Zahnzusatzversicherung führen. Die CSS Zahnzusatzversicherung lehnt einen Bezieher von ALG2 (Hartz IV) genauso ab, wie die Continentale CEZP. Arbeitslose Interessenten einer Zahnzusatzversicherung sollten also lieber auf Tarife wie die Arag Z100 ausweichen oder eben die Universa dentprivat, welche überhaupt keine Gesundheitsprüfung vorsieht.
Alle genannten Zahnzusatzversicherung können dem oberen Leistungssegment zugeordnet werden und erstatten im Bereich des Zahnersatz mindesten 80% des erstattungsfähigen Rechnungsbetrags. Allenfalls im Bereich der Zahnbehandlung sowie der Verblendung von Backenzähnen gibt es kleinere Unterschiede in den Tarifen.
Zahnzusatzversicherung Vergleich enthüllt: Nicht jeder Tarif leistungsstark
Von den hohen Zuzahlungen für Zahnersatz, aber auch Zahnbehandlung und auch Kieferorthopädie sind auch Beamte betroffen, da die Beihilfe bzw. Heilfürsorge nach dem Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung bemessen wird. Beispielsweise können schon für eine Wurzelbehandlung Zuzahlungen bis zu 500 Euro pro Zahn fällig werden, während bei Zahnersatz, auch in Folge eines Unfalles, Zuzahlungen von mehreren tausend Euro anfallen können, wenn mehrere Zähne betroffen sind und guter Zahnersatz wie Implantate gewählt werden.
Gerade Beamte stehen auf Grund ihrer Dienstausübung sehr stark in der Öffentlichkeit, daher sind gut aussehende Zähne für diese Berufsgruppe besonders wichtig. Ein Polizist, ein Lehrer oder ein Richter, dem Zähne fehlen, läuft sehr schnell Gefahr nicht ernst genug genomen zu werden. Die hohen Versorungslücken können neben einer Beihilfeversicherung, einer speziellen Krankenversicherung für Beamte, nur durch eine private Zahnzusatzversicherung geschlossen werden.
Doch längst nicht jeder Zahn Tarif hält, dass was er verspricht. So wirbt z. B. die Karstadt Quelle Versicherung damit, dass bis zu 100 % der Gesamtrechnung übernommen werden, indem der doppelte Zuschuss der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gewährt wird. Doch das ist ein Trugschluss. Bezogen auf die Regelversorgung der GKV mag das in Einzelfällen wohl noch stimmen, jedoch nicht für hochwertigen Zahnersatz wie z. B. Implantate, die nicht nur eine gewisse Ästhetik und Authentität gewährleisten, sondern auch, dass die Knochenstruktur des Gebisses unter dem Zahnersatz erhalten bleibt. Zuzahlungen von mindestens zwei Drittel und zwar bezogen auf die Gesamtrechnung und auf hochwertigen qualitativen Zahnersatz müssen bei einer guten Zahnzusatzversicherung schon drin sein.
Ebenso sollte keine reine Zusatzversicherung Zahnersatz gewählt werden, da auch bei Zahnbehandlungen die Leistungslücken der GKV enorm sind. So werden z. B. für eine Parodontitisbehandlung bis zu 750 Euro fällig. Insbesondere für Kinder und Jugendliche macht eine Zahnzusatzversicherung mit Leistungen für Kieferorthopädie Sinn, was bei der CSS Zahnzusatzversicherung und auch der neuen Universa dentprivat der Fall ist. Insbesondere letztere verdient es genauer hervorgehoben zu werden, da es eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung ist, womit dieser Tarif auch dann in Frage kommt, wenn bereits Zähne fehlen.
Im Gegenzug verzichtet hingegen die CSS Versicherung als einziger Tarif unter den leistungsstärksten Zahnversicherungen auf Leistungsbeschränkungen in den Jahren nach der achtmonatigen Wartezeit. Doch dieser extrem gute Tarif kommt leider auf Grund der Gesundheitsfragen nicht für jedermann in Betracht.
Die Universa dentprivat im Vergleich mit der CSS Versicherung
Unter den leistungsstärksten Zahnzusatzversicherungen fallen vor allem die Namen der CSS Versicherung, der ARAG, die Zahnzusatzversicherung Barmenia und auch der Tessieger beim Zahnzusatzversicherung Warentest Central Prodent (Testurteile ersetzen aber keineswegs einen individuellen Versicherung Vergleich).
Jetzt sind mit der Continentale CEZP und der Universa dentPrivat gleich zwei neue Tarife auf dem Markt gekommen, die sich durchaus sehen lassen können. Der Tarif Universa dentprivat empfiehlt sich besonders für Menschen, deren Zahngesundheit bereits angeschlagen ist, da dieser Tarif betreffend der Annahmefähigkeit innovativ ist, weil zur Aufnahme bei dieser Zahnzusatzversicherung keine Gesundheitsprüfung nachgewiesen werden muss. Die Gesundheitsfragen waren in der Vergangenheit für Interressenten einer leistungsstarken Zusatzversicherung Zahn ein Ausschlusskriterium, was jetzt nicht mehr der Fall ist und das obwohl der Tarif extrem gute Leistungen verspricht, die unter bestimmten Bedingungen sogar mit der CSS Versicherung zu vergleichen sind.
Bei der Universa dentPrivat werden 100 % der Regelkosten für Zahnersatz bezahlt und, was noch wichtiger ist, sogar bis zu 90 % für höher wertigen Zahnersatz. Darüber hinaus leistet der Tarif sogar sehr umfassend für Zahnbehandlung, Prophylaxe und auch für Kieferorthopädie, womit die Zahnzusatzversicherung auf gleicher Augenhöhe wie die CSS Versicherung ist, bei der aber relativ hohe Aufnahmekriterien erfüllt sein müssen. Es gilt aber dafür einiges zu beachten.
Bei der Universa dental Privat muss der regelmäßige Zahnarztbesuch in den letzten Jahren nachgewiesen werden, um die Höchsterstattung zu erhalten. Das ist aber bei einer Zahnversicherung nichts außergewöhnliches und schließlich sollten Versicherungsnehmer einer Zahnversicherung daran auch ein Interesse haben. Was bringt eine Zahnversicherung, wenn die Betroffenen aus Angst vor dem Zahnarzt diesen nicht aufsuchen? Das besondere an der Universa dentalprivat ist aber, dass selbst bei nicht vollständigen Bonusheft immer noch 80 % der Kosten für Zahnersatz übernommen werden, womit die Universa sehr großzügig ist. Doch damit nicht genug. Die Universa dentalPrivat verzichtet selbst auf die achtmonatige Wartezeit für Zahnersatz und gewährt im ersten Versicherungsjahr 75 Euro für die professionelle Zahnreinigung sofern vom Zahnarzt der gegenwärtige Zahnstatus belegt wird.
Die Universa kann auch als Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen so viel leisten, weil sich die Leistungen auf das 3,5fache der Gebührenordnung für Zahnärzte beschränkt sind, was aber gewöhnlich vollkommen ausreicht und noch wesentlich mehr ist als der 2,3fache Erstattungsbetrag für Regelleistungen, die viele andere Zahn Tarife gewähren.
Wichtig ist auch zu beachten, dass die Universa dentprivat für den Fall, dass die Gesetzliche Krankenversicherung überhaupt nicht leistet, nur gewisse pauschale Beträge vorgesehen sind, die für Zahnersatz lediglich 40 % und für Zahnbehandlung 20 % betragen. Insofern besteht eine gewisse Unsicherheit, da man nie 100%tig sagen kann, welche Leistungen der nächsten Gesundheitsreform ganz zum Opfer fallen. Bei der CSS Versicherung besteht zwar der Nachteil der Aufnahmekriterien, dafür leistet die CSS aber auch ohne Vorleistung der GKV und es sind keine Summenbegrenzungen in den ersten Jahren fest gelegt. Die Universa muss schon allein aus dem Grund Leistungsbegrenzungen für die ersten Versicherungsjahre entsprechend staffeln, weil sonst kein Versicherungssystem funktionieren könnte, da sonst die Versicherten nur die gewünschten Leistungen einkassieren würden, um kurz darauf das Solidarsystem der Finanzierung wieder zu verlassen.
