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Archiv für Dezember 2011

Die uniVersa bietet neue Optionen beim Tarifwechsel

Wie die Privaten Krankenversicherungen schon bekannt gegeben haben, werden bei vielen die Beiträge im Jahre 2012 erhöht. Die Beitragsanpassung erfolgt aufgrund von steigenden Kosten im medizinischen Bereich. Die uniVersa Krankenversicherung bietet ihren Kunden etwa 240 verschiedene Optionen an, die in einen anderen Tarif führen. U. a. beinhalten die Optionen die Möglichkeit für den Versicherungsnehmer ihre Tarife upzugraden und das in regelmäßigen Abständen sowie das Wegfallen einer erneuten Gesundheitsprüfung, die jetzt nur noch in ganz wenigen Fällen notwendig sein wird.

Mit diesen Maßnahmen will die uniVersa ihren Kunden halten und die Versicherten können so, ohne einen Anbieterwechsel bzw. einen PKV Vergleich vornehmen zu müssen, ihre Beiträge gestalten bzw. Erhöhungen umgehen. Von den 240 Optionen beinhalten lediglich 18 eine erneute Gesundheitsprüfung – alle anderen sind ohne Aufwand und erneuter Prüfung zu erhalten. Die uniVersa bietet mit diesen Optionen ihren Versicherten eine große Auswahl an Absicherungsmöglichkeiten an, vom Standardtarif bzw. von Tarifen, die nur eine Grundsicherung bieten bis hin zu einem Premiumtarif, der den Versicherten in vollem Umfange absichert. Des Weiteren werden Economy-Tarife und die sogenannten funktionalen Tarife mit der Möglichkeit auf Beitragserstattung angeboten.

In der Regel besteht die Möglichkeit für einen Wechsel in eine der Optionen alle drei Jahre. Die Wechseloption besteht nach den ersten drei Jahren nach weiteren fünf Jahren bis hin zum Alter von 50 Jahren. Beim Wechsel in eine der Optionen gehen die Altersrückstellungen mit in den neuen Tarif (§ 204 VVG). Von Vorteil ist bei diesen Optionen, dass die Versicherten eine Wahlmöglichkeit haben und sich nicht bezüglich eines Tarifwechsels mit der Versicherung herumschlagen müssen. Eine gute Krankenversicherung ist nicht immer günstig.

Top Zahntarife mit umfassenden Schutz haben ihren Preis

Top Zahntarife mit umfassenden Schutz haben ihren Preis

Fast täglich findet man in den Tageszeitungen oder Werbeemails Angebote für private Zahnzusatzversicherungen, die nicht nur sehr günstige Tarife versprechen, sondern auch einen umfassenden Versicherungsschutz. Doch beides passt nur bedingt zusammen! Ein bei Antragstellung 35jähriger Mann, der bislang keine ernsthafte Zahnsanierung hinter sich hatte, muss bei einer Zahnversicherung, die die Leistungslücken der Kassen schließen kann schon mindestens mit einem monatlichen Beitragssatz von gut 16 Euro rechnen.

Ja dental plus – einer der Top Tarife

Die Ja dental plus bietet für diesen Preis einen umfassenden Versicherungsschutz für alle drei zahnmedizinischen Bereiche, zu denen neben Zahnersatz auch Wurzel-, Parodontitis-, Zahnfüllungen und andere wichtige Zahnbehandlungen, sowie Kieferorthopädie zu zählen sind. Leider fallen Zahnbehandlungen und kieferorthopädische Maßnahmen bei den meisten Zahntarifen unter den Tisch. Sogar was der auf Grund sehr hoher Eigenanteile wichtigste Zahnmedizinbereich, der Zahnersatz, betrifft, versichern die meisten Tarife nur sporadisch.

Verdoppelung des Festzuschusses der Krankenkassen nicht ausreichend

Ein klassisches Beispiel für einen nicht ausreichenden Versicherungsschutz liegt vor, wenn in einem Tarifvertrag auf die gesetzliche Regelversorgung der Krankenkassen verwiesen wird. Dabei muss man wissen, dass die pauschalen Erstattungssätze der Kassen sich nicht an guten Zahnersatz wie Inlays oder Implantate orientieren, sondern an einfachen Zahnersatz, der von Zahnärzten nicht empfohlen wird. Wirbt ein Versicherer beispielsweise mit einer Verdoppelung des Festzuschusses der Krankenkassen, mag dies in Werbeslogans verlockend klingen. In Wirklichkeit bleiben aber dann Versicherte auf einen Großteil ihrer Kosten sitzen. Der Festzuschuss pro Zahn beträgt rund 120 Euro, die Gesamtkosten für ein gutes Implantat belaufen aber oft auf mehr als tausend Euro.

Kriterien für umfassenden Versicherungsschutz

Für einen ausreichenden Versicherungsschutz sollte mindestens 80 % der privatärztlichen Gesamtrechnung übernommen werden. Das ist bei nur etwa ein halb Dutzend Tarifen der Fall. Für den erwähnten 35jährigen Antragsteller ist die neue ja dental plus zu empfehlen, die im Vergleich zu älteren Zahntarifen wie der ARAG Z100 oder der CSS Zahnzusatzversicherung CSS flexi bei vergleichbaren Leistungsumfang eine preisgünstige Alternative darstellt. Der Teufel liegt aber im Detail. So ist die CSS Versicherung zwar teurer, verzichtet aber auf Leistungsbegrenzungen in den ersten Versicherungsjahren, was unter den Top Zahntarifen einmalig ist.

Allerdings ist nicht jeder Tarif für jeden gleichermaßen zu empfehlen. Ist beispielsweise bei Antragstellung die Zahngesundheit bereits angeschlagen, können bestimmte Tarife nicht mehr ohne weiteres abgeschlossen werden.