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Was beim Zahnzusatzversicherung Vergleich beachtet werden sollte

Auf Grund der großen und weiter zunehmenden Leistungskürzungen der Gesetzlichen Krankenversicherung hat der Markt für private Zahnzusatzversicherung in den letzten Jahren einen großen Boom erfahren. Doch den optimalen Tarif zu finden ist alles andere als einfach. Beim Zahnzusatzversicherung Vergleich gilt es einiges zu beachten.

So müssen mindestens 70 % der privatärztlichen Zahnarztrechnungen durch die Zahnzusatzversicherung abgedeckt sein. Eine Verdoppelung des Festzuschusses der Gesetzlichen Krankenversicherung, mit dem z. B. die Karstadt Quelle Versicherung wirbt reicht bei weitem nicht aus, um z. B. hochwertigen Zahnersatz wie Implantate zu bezahlen.

Wichtig ist es auch sehr auf das Kleingedruckte im Versicherungsvertrag zu achten. Dieser ist natürlich für den Laien nicht unbedingt immer in einer verständlichen Sprache geschrieben, doch professionelle und übersichtlich gestaltete Vergleichsrechner bei unabhängigen Versicherungsberatern schaffen dazu wirksame Abhilfe. Dennoch bringen diese nicht, wenn sich der Interessent einer Zahnzusatzversicherung nicht über die wichtigsten Kriterien vorab im Klaren ist, die eine Zahnzusatzversicherung erfüllen sollte.

So ist es ganz wichtig, dass die Zusatzversicherung Zahn kassenunabhängig leistet, da der Tarif ansonsten nicht reformresistent und damit zukunftsfähig ist.

Die Erstattungssätze der privaten Zahnversicherung müssen sich zudem auch unbedingt auf die allgemein gültige Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) beziehen. Mindestens der 3,5fache GOZ-Satz sollte schon abgedeckt sein.

Zudem ist es aber auch elementar, dass die Zahnzusatzversicherung nicht auf die Erstbehandlung beschränkt ist, da selbst der beste Zahnersatz oft schon nach zehn Jahren ersetzt oder zumindest repariert werden muss. Ebenso sollte auch keine Begrenzung in der Versorgung des Patienten mit Implantate oder Inlays im Tarif fest geschrieben sein.

Bei der Implantatversorgung ist es aber auch wichtig, dass der Aufbau des umliegenden Knochens, der häufig leider notwendig wird, mitversichert ist. Zur optimalen Zahnersatz Versorgung sollte ebenso die sog. Funktionsdiagnostik versichert sein.

Inzwischen werden auch keine Keramikverblendungen mehr von der Gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

Nicht alle guten Tarife sind gleichfalls für alle Antragsteller geeignet, da es auch immer besonders auf die Krankenvorgeschichte und die Frage ankommt, inwieweit die Zahnzusatzversicherung Gesundheitsfragen stellt.

Ein sehr auf Grund des Preisleistungsverhältnisses sehr zu empfehlender Tarif ist die Janitos Dental Plus, die alle der genannten Kriterien erfüllen kann. Für Menschen mit bereits umfangreichen Zahnbehandlungen stellt die Universa dent privat eine Alternative dar, da diese Zahnversicherung überhaupt keine Gesundheitsfragen stellt, allerdings gilt auch hier, dass Zähne, bei denen bereits eine Zahnbehandlung vom Zahnarzt angeraten wurde, nicht mehr versicherbar sind. Der Verzicht auf Gesundheitsfragen bedeutet mit anderen Worten nur, dass überhaupt noch eine Aufnahme möglich ist und Versicherungsschutz für die bei Antragsaufnahme noch gesunden Zähne bzw. für die, bei denen noch kein Handlungsbedarf erwartet wird. Mit den Abschluss sollte daher nicht zu lange gewartet werden.

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