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Archiv für die Kategorie „Zahnzusatzversicherung“

Beitragsanpassung Arag Z100

Die Arag Z100 Zahnzusatzversicherung musste zum 1.4.2010 das erste mal seit 5 Jahren die Beiträge erhöhen. Die Anpassung fällt mit ca. 25% bezogen auf den vorherigen Beitrag relativ “saftig” aus. Doch gibt es dafür gute Gründe. Nicht zuletzt die Reformsicherheit und das hohe Leistungsniveau ohne Begrenzungen sind ein Grund für diese Maßnahme.

Die durchschnittliche medizinische Inflation, also der Preissteigerungsrate im Gesundheitswesen, liegt in Deutschland wesentlich höher als die normale Inflation, beispielsweise für unsere Lebensmittel. Zudem ist der Trend zu beobachten, dass immer mehr Menschen in Deutschland in höherem Maß Wert auf ästhetischen hochwertigen Zahnersatz legen. All dies ist natürlich im diesem Tarif mitversichert, hat aber seinen Preis.

Jede andere Zahnzusatzversicherung mit ähnlich hohen Leistungen wird mittelfristig eine ähnlich hohe Beitragssteigerung haben, davor brauchen auch die Kunden von Zahnzusatzversicherungen wie der CSS Zahnzusatzversicherung oder der Zahnzusatzversicherung Barmenia nicht die Augen verschließen.

Nicht umsonst hat sich bezüglich neuerer Tarife die Entwicklung heraus kristallisiert, Begrenzungen bezüglich der anfänglichen Höchstleistung ( = Summenbegrenzung) sowie eine Begrenzung bei Prophylaxeleistungen miteinzubauen. Ein Tarif wie die Continentale CEZP, welcher klug kalkuliert ist und beispielsweise auch bei Implantaten nicht in unbegrenzter Anzahl leistet, wird vermutlich beitragsstabiler sein. Natürlich sind Tarife wie die CSS Zahnzusatzversicherung oder eben der Arag Z100 dafür leistungsstärker und reformsicher.

Zahnzusatzversicherung Vergleich enthüllt: Nicht jeder Tarif leistungsstark

Von den hohen Zuzahlungen für Zahnersatz, aber auch Zahnbehandlung und auch Kieferorthopädie sind auch Beamte betroffen, da die Beihilfe bzw. Heilfürsorge nach dem Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung bemessen wird. Beispielsweise können schon für eine Wurzelbehandlung Zuzahlungen bis zu 500 Euro pro Zahn fällig werden, während bei Zahnersatz, auch in Folge eines Unfalles, Zuzahlungen von mehreren tausend Euro anfallen können, wenn mehrere Zähne betroffen sind und guter Zahnersatz wie Implantate gewählt werden.

Gerade Beamte stehen auf Grund ihrer Dienstausübung sehr stark in der Öffentlichkeit, daher sind gut aussehende Zähne für diese Berufsgruppe besonders wichtig. Ein Polizist, ein Lehrer oder ein Richter, dem Zähne fehlen, läuft sehr schnell Gefahr nicht ernst genug genomen zu werden. Die hohen Versorungslücken können neben einer Beihilfeversicherung, einer speziellen Krankenversicherung für Beamte, nur durch eine private Zahnzusatzversicherung geschlossen werden.

Doch längst nicht jeder Zahn Tarif hält, dass was er verspricht. So wirbt z. B. die Karstadt Quelle Versicherung damit, dass bis zu 100 % der Gesamtrechnung übernommen werden, indem der doppelte Zuschuss der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gewährt wird. Doch das ist ein Trugschluss. Bezogen auf die Regelversorgung der GKV mag das in Einzelfällen wohl noch stimmen, jedoch nicht für hochwertigen Zahnersatz wie z. B. Implantate, die nicht nur eine gewisse Ästhetik und Authentität gewährleisten, sondern auch, dass die Knochenstruktur des Gebisses unter dem Zahnersatz erhalten bleibt. Zuzahlungen von mindestens zwei Drittel und zwar bezogen auf die Gesamtrechnung und auf hochwertigen qualitativen Zahnersatz müssen bei einer guten Zahnzusatzversicherung schon drin sein.

Ebenso sollte keine reine Zusatzversicherung Zahnersatz gewählt werden, da auch bei Zahnbehandlungen die Leistungslücken der GKV enorm sind. So werden z. B. für eine Parodontitisbehandlung bis zu 750 Euro fällig. Insbesondere für Kinder und Jugendliche macht eine Zahnzusatzversicherung mit Leistungen für Kieferorthopädie Sinn, was bei der CSS Zahnzusatzversicherung und auch der neuen Universa dentprivat der Fall ist. Insbesondere letztere verdient es genauer hervorgehoben zu werden, da es eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung ist, womit dieser Tarif auch dann in Frage kommt, wenn bereits Zähne fehlen.

Im Gegenzug verzichtet hingegen die CSS Versicherung als einziger Tarif unter den leistungsstärksten Zahnversicherungen auf Leistungsbeschränkungen in den Jahren nach der achtmonatigen Wartezeit. Doch dieser extrem gute Tarif kommt leider auf Grund der Gesundheitsfragen nicht für jedermann in Betracht.

Individueller Versicherung Vergleich besser als Testurteile

Versicherungsunternehmen versuchen gerne mit Testurteilen aus Fachzeitschriften den Verbrauchern das Gefühl zu geben, dass sie mit der Wahl ihrer Zahnzusatzversicherung eine optimale Entscheidung treffen. Die Realität sieht jedoch anders aus, denn bei Testurteilen gilt es zwei Dinge zu beachten: Zum einen muss man wissen, was als Beurteilungsgrundlage heran gezogen werden. So kommt es z. B. vor, dass ein Zahn Tarif als Testsieger hervor geht, obwohl bei Betrachtung des Gesamtpaketes ein ganz anderer Zahnzusatzversicherung Tarif hätte besser schneiden müssen. Ein Paradebeispiel dafür ist der Zahnzusatzversicherung Warentest, der regelmäßig von der renommierten Fachzeitschrift Stiftung Warentest vorgenommen wird. Beim Testbericht ging die Central Prodent als beste Zahnzusatzversicherung hervor, jedoch muss dabei beachtet werden, dass Siftung Warentest im Bericht primär Zahnersatz Leistungen betrachtet hat, womit das Ergebnis zu erklären ist.

Zum anderen ersetzt generell kein Testbericht und kein Prädikat den individuellen Versicherung Vergleich. Denn: Welcher Tarif der beste ist, hängt auch immer vom persönlichen Bedaf ab und der Risikoneigung der Versicherten. Eine umfassende qualitative Leistungsabsicherung schlägt sich natürlich auch im Preis nieder. Wer neben hohen Erstattungsleistungen für Zahnersatz auch Zahnbehandlungen und Kieferorthopädie abgesichert haben möchte, kann nicht mit einstelligen Monatsbeiträgen rechnen. Eine gute Zahnversicherung ist für Erwachsene ohne ernst zunehmende Vorerkrankungen im Zahn- und Mundbereich für etwas weniger als zwanzig Euro im Monat zu haben. Dies ist z. B. bei der CSS Versicherung, der ARAG oder der Zahnzusatzversicherung Barmenia der Fall. Wer dagegen einen scheinbar günstigen Tarif wählt, muss damit rechnen im Ernstfall dafür auch auf den meisten Kosten für z. B. Zahnersatz sitzen zu bleiben. Damit wäre jedoch die Zusatzversicherung Zahn suboptimal, da es ja gerade der Sinn einer Zahnversicherung sein sollte, dass diese auch umfassend leistet. Qualität gibt es eben nicht umsonst, aber ein gründlicher Zusatzversicherung Vergleich garantiert ein optimales Preis-Leistungsverhältnis.

Die neue Zahnzusatzversicherung Barmenia

Die überaus leistungsstarke Zahnzusatzversicherung Barmenia ist mit einem neuen Tarif auf dem Markt gekommen. Die Barmenia ZG Plus zeichnet sich dadurch aus, dass diese im Gegensatz zum Vorgänger Barmenia ZG die professionelle Zahnrenigung und wichtige Zahnbehandlungen wie prophylaktische Maßnahmen und die Behandlung von Parodontitis mit absichert, was beim alten Tarif zusätzlich mit dem Tarifbaustein “Prophy” versichert werden musste.

Die neue Zahnzusatzversicherung Barmenia ZG plus schneidet aber beim direkten Vergleich mit der CSS Zahnzusatzversicherung etwas schlechter ab. Sowohl in Bereich des hochwertigen Zahnersatzes als auch bei den Leistungen für Zahnbehandlung sieht der neue Tarif zwar sehr hohe Leistungen vor, die CSS Zahnversicherung erstattet aber für Zahnersatz und Zahnbehandlung 100 % anstatt “nur” 85 % bei der Zahnzusatzversicherung Barmenia. Allerdings ist der monatliche Beitragssatz für einen jungen Erwachsenen rund vier Euro günstiger als bei der CSS Versicherung, dabei gilt aber zu bedenken, dass die Barmenia relativ hohe Summenbegrenzungen in den ersten Versicherungsjahren beinhaltet, worauf die CSS Zahnzusatzversicherung ganz verzichtet. Bei der Barmenia sind die Summenbegrenzungen gestaffelt. So können z. B. in den ersten beiden Versicherungsjahren – nach einer Wartezeit von acht Monaten – nur 2.000 Euro übernommen werden, in den ersten fünf Jahren 5.000 Euro. Diese Staffelung macht aber wenig Sinn, wenn unerwartet hochwertiger und kostenspieliger Zahnersatz notwendig wird. Der Versicherte kann dann kaum einige Jahren warten, bis andere fehlende oder kranke Zähne behandelt werden. Der etwas geringe Beitragssatz der Barmenia macht sich auch nicht bezahlt vor dem Hintergrund, dass kieferorthopädische Leistungen überhaupt nicht versichert sind. Des weiteren bestehen auch weitere Leistungsbegrenzungen, z. B. kann die professionelle Zahnreinigung nur bis zu einem Höchstbetrag von 85 Euro pro Jahr geltend gemacht werden.

Dafür leistet die Barmenia ZG PLus endlich für Funktionsdiagnostik, dies tat der Vorgänger Barmenia ZG leider nicht.

Insgesamt ist die Barmenia ZG Plus Zahnzusatzversicherung ein konkurrenzfähiger leistungsstarker Tarif, mit ansprechenden Leistungen und zu einem sinnvoll kalkulierten aber anehmbaren Preis. Leistung kostet nunmal sein Geld.

Die Tchibo Zahnversicherung auf dem Prüfstand

“Zahn-Zusatzversicherung – günstiger Schutz für Ihre Zähne!” und das schon bei einem Beitragssatz für weniger als zehn Euro im Monat für beispielsweise einen 30jährigen Versicherungsnehmer. Kann sich dahinter wirklich ein leistungsstarker Tarif verbergen? Vom Tchibo Konzern sind die Kunden in der Tat ein überaus gutes Preis-Leistungsverhältnis gewöhnt, doch ob das auch bei einen Zusatzversicherung Zahn der Fall, die Tchibo als “Sonderprodukt” mit ins Sortiment aufgenommen hat, ist fraglich.

Es gilt hier genau hin zu schauen und keine voreiligen Schlüsse aus der Marke “Tchibo” zu ziehen. Denn einen optimalen Versicherung Schutz lässt sich nicht zwischen Kaffeebohnen und Winterhandschuhen abschließen, sondern es bedarf dazu viel mehr kompetenter Beratung und einen umfassenden Versicherung Vergleich.  

Hinter der Zahnzusatzversicherung, die Tchibo bewirbt, verbirgt sich aber die “Gothaer Krankenversicherung AG”. Folglich wird auch mit der Gothaer und nicht mit Tchibo der renommierten Marke Tchibo der Vertrag geschlossen.

Die Zahnversicherung der Gothaer schneidet beim Zusatzversicherung Vergleich aber eher mittelmässig ab.  So leistet der Tarif Gothaer Medident wie fast jede Zahnzusatzversicherung nur für den Bereich der Zahnmedizin des Zahnersatzes. Für Zahnbehandlungen und Kieferorthopädie werden dagegen keine Versicherungsleistungen angeboten, was den Tarif zwar im Vergleich zur extrem leistungsstarken CSS Versicherung extrem günstig macht, dafür aber vergleichsweise leistungsschwach. Es bringt dem Versicherten oft gar nichts, wenn nur für Zahnersatz geleistet wird nicht aber für den ebenso wichtigen Bereich der Zahnbehandlungen. Des weiteren ist insbesondere Kieferorthopädie für sehr junge Versicherungsnehmer ein sehr sinnvoller Tarifbaustein.

Wie auch die Tchibo Werbeemail suggegieren besteht bei den meisten Interessenten einer privaten Zahnversicherung der falsche Glaube, dass eine Zusatzversicherung Zahnersatz für die Garantie gesunder Zähne vollkommen ausreicht. Doch das ist nicht der Fall. Die am weitesten verbreitete Erkrankung im Mundbereich ist die durch Bakterien bedingte Parodontitis, deren Behandlung erst im sehr fort geschrittenen Stadium von der Gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt wird. Doch dann ist es meistens bereits zu spät, da medizinische Studien zeigen, dass andere schwerwiegende Erkrankungen wie Diabetes oder sogar Herzinfarkt und Schlaganfall dadurch begünstigt werden, dass Bakterien im Mund und in der Mundschleimhaut entstehen, die sich dann in den gesamten Körper über den Blutkreislauf ausbreiten.

Eine Zahnzusatzversicherung für alle drei Bereiche der Zahnmedizin ist auch aus prophylaktischen und vorsorglichen Gründen sehr sinnvoll. Denn eine gute Zahnversicherung wie die Zahnzusatzversicherung Barmenia, die CSS Zahnversicherung oder die Zahnversicherung Arag leisten auch für die professionelle Zahnreinigung und wichtige Vorsorgeuntersuchungen wie Funktionsanalysen, die schon lange nicht mehr von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt werden. Zu beachten bei der Gothaer ist, dass diese nur dann für Funktionsanalysen leistet, wenn ein Zusammenhang mit Zahnersatz bereits zu erkennen ist.

Zwar liegt der Vorzug der Gothaer im sehr günstigen Tarif, doch was bringt es wenn dafür kein umfassende Schutz und hinreichende Zahnarztbehandlung gewährleistet wird. Selbst im Bereich Zahnersatz, der in der Tchibo Anzeige sehr hervor sticht, leistet die Gothear weniger als die CSS Versicherung. So erstattet die CSS Zahnversicherung 80 bis 90 % für hochwertigen Zahnersatz und gute Keramtikverblendungen, bei der Gothaer sind das rund 10 % weniger, was bei sehr kostenspieligen Zuzahlungen von z. B. Kosten, die durchaus im drei- bis vierstelligen Bereich pro Zahn liege können, kein Pappenstiel ist. Darüber hinaus sind die Implantate pro Kiefer auf vier beschränkt, dagegen zahlen die CSS Zahnzusatzversicherung und die Arag unbegrenzt für Implantate.

Ein Vorteil der Gothaer besteht allerdings darin, dass diese abschließbar ist, wenn bereits drei Zähne fehlen. Es gilt hier aber zu bedenken, dass große Summenbegrenzungen in den ersten drei Versicherungsjahren gegeben sind. In den ersten beiden Versicherungsjahren liegt die maximale Erstattung bei 750 Euro. In den ersten drei Jahren werden 1.500 Euro erstattet. Die CSS Versicherung sieht dagegen nach der üblichen Wartezeit von acht Monaten überhaupt keine Leistungsbegrenzungen vor. Ein Fakt, der oft und gerne außer acht gelassen wird ebenso wie die Tatsache, dass die Gothaer nur leistet, wenn die Gesetzliche Krankenkasse eine Leistung vorsieht, was mehr als suboptimal ist, da mit jeder Gesundheitsreform Behandlungen ganz aus dem Leistungskatalog der GKV gestrichen werden können.

Fazit: Ein günstiger Beitrag ist mit der Tchibo Gothaer Versicherung zwar drin, dieser schlägt sich aber in vergleichsweise geringen Versicherungsleistungen nieder, was keinen Sinn macht. Wohl kaum einer würde bei einer Hausratsversicherung nur die Schlafzimmereinrichtung versichern, aber das Wohnzimmer außer Acht lassen.