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Von der Zahnzusatzversicherung abgelehnt, was nun?
Sicherlich ist es ärgerlich, wenn man eine Spitzen-Zahnzusatzversicherung wie die CSS flexi Zahnzusatzversicherung beantragt hat, dann jedoch vom Versicherer abgelehnt wird, weil man beispielsweise zuviele fehlende nicht ersetzte Zähne hat oder in der Vergangenheit wegen einer Zahnfleischerkrankung oder ähnlichem behandelt wurde.
So problematisch ist dies jedoch nicht, denn der Markt bietet mittlerweise recht starke Zahnzusatzversicherungen zu einem ansprechenden Preis an, die eine wesentlich einfachere Risikoprüfung vorsehen als die CSS Zahnzusatzversicherung.
Eine Möglichkeit, bei der man sogar bis uu 4 fehlende nicht ersetzte Zähne mitversichern kann, ist die Arag Z100, bei der nur die Frage nach einer derzeit andauernden zahnärztlichen Behandlung gefragt wird, bzw. nach angeratenen Behandlungen. Es ist bei dieser Zahnzusatzversicherung also irrelevant, wann der letzte Zahnarztbesuch stattgefunden hat oder ob bereits Behandlungen wegen einer Zahnfleischerkrankung oder zur Vorbeugung beispielsweise einer Parodontose erfolgt sind. Ebenso wird dort nicht die Frage nach bereits vorhandenem aber älteren Zahnersatz gefragt. Nur bei Personen ab 55 Jahren ist die Arag z100 oft weniger empfehlenswert, da hier immer ein zahnärztlicher Befundbericht vorgelegt werden muss.
Auch für diese Personengruppe oder Personen mit mehr als 4 fehlenden Zähnen gibt es die Abschlussmöglichkeit einer sehr leistungsstarken Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung. Es handelt sich dabei um die neue Universa Dentprivat, welche bis zu 90% der Rechnung für Zahnersatz erstattet und auch den Behandlungsbereich der Zahnbehandlung mitversichert. Sogar die Kieferorthipädie ist in diesem Tarif mitversichert, so dass er auch für Kinder sehr geeignet ist.
Sowohl die Arag Z100 als auch die Universa DentPrivat sind auch dann abschließbar, wenn bereits bei einer anderen Zahnzusatzversicherung eine Ablehnung erfolgt ist. Viele leistungsstarke Zahnversicherung in diesem Segment, darunter die Barmenia ZG Plus und die Central Prodent fragen bei Antragstellung nach bereits in der Vergangenhaeit bestandenen Zahnzusatzversicherungen, bzw. danach, ob eventuell diesbezügliche Anträge abgelehnt wurden. Gleiches gilt für die CSS Zahnzusatzversicherung, die einen Antrag automatisch ablehnt, wenn in der Vergangenheit ein Antrag für eine andere Zusatzversicherung abgelehnt wurde.
Ebenfalls die derzeitige berufliche Situation kann bereits zur Ablehnung eines Antrags bei einer Zahnzusatzversicherung führen. Die CSS Zahnzusatzversicherung lehnt einen Bezieher von ALG2 (Hartz IV) genauso ab, wie die Continentale CEZP. Arbeitslose Interessenten einer Zahnzusatzversicherung sollten also lieber auf Tarife wie die Arag Z100 ausweichen oder eben die Universa dentprivat, welche überhaupt keine Gesundheitsprüfung vorsieht.
Alle genannten Zahnzusatzversicherung können dem oberen Leistungssegment zugeordnet werden und erstatten im Bereich des Zahnersatz mindesten 80% des erstattungsfähigen Rechnungsbetrags. Allenfalls im Bereich der Zahnbehandlung sowie der Verblendung von Backenzähnen gibt es kleinere Unterschiede in den Tarifen.
Zahnzusatzversicherung Vergleich
In einem aktuellen Zahnzusatzversicherung Vergleich werden auch im Jahr 2010 einige altbekannte Zahnzusatzversicherungen auf den vorderen Plätzen zu finden sein. Nur noch zwei Zahnzusatzversicherung erstatten im Bereich der Zahnbehandlung, wozu beispielsweise die Professionelle Zahnreinigung gehört, zu 100% des Rechnungsbetrages ohne eine Obergrenze. Diese beiden Zahnversicherungen sind zum einen die CSS Zahnversicherung und die Arag Z100 Zahnversicherung. Von diesen beiden Tarifen verzichtet nur die CSS Zahnversicherung auf eine anfängliche Summenbegrenzung. Ebenfalls als Testsieger Zahnzusatzversicherung bezeichnet werden kann die neue Zahnzusatzversicherung Barmenia ZG Plus, welche der Nachfolger der preisgekrönten Barmenia ZG ist und über 85% der Rechnung bei Zahnersatz erstattet.
Ebenfalls zu empfehlen ist die Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung Universa dentprivat, welche wie die CSS Zahnversicherung bei entsprechend vollständigem GKV-Bonusheft bis zu 90% der Rechnung für Implantate, Inlays, Brücken und anderen hochwertigen und kostspieligen Zahnersatz absichert. So gut wie alle Hochleistungs Zahnzusatzversicherungen sehen, mit Ausnahme der erwäheinten CSS Zahnversicherung, anfängliche Summenbegrenzungen vor. Dies ist besonders für junge Versicherte mit gepflegten Zähne auch gar kein negativer Punkt, da dies zu einer besseren Kalkulationsmöglichkeit bei einer Zahnzusatzversicherung und zum Schutz vor negativen Risiken führt, die sich auf Kosten anderer eine bereits geplante Zahnbehandlung erstatten lassen möchten. Entsprechend strenger müssen die Antragsfragen bei der CSS Zahnversicherung auch sein, um diese Ausnutzung und Gefahr horrender Beitragsanpassungen zu verhindern.
In einem guten Zahnzusatzversicherung Vergleich darf eine Alternative mit reiner Absicherung der Zahnersatzkosten ohne den Bereich Zahnbehandlung und Kieferorthopädie nicht fehlen. Einen preisgünstigen Hochleistungsschutz dieser Art bietet die Central Prodent Zahnversicherung. Zwar enthält die Central Prodent Zahnversicherung im Gegensatz zur CSS Zahnversicherung und auch zur Arag Z100 eine recht lange Summenbegrenzung innerhalb der ersten 6 Jahre nach Vertragsabschluss, doch erstattet diese Zahnversicherung innerhalb dieser Zeit bis zu 6.000 Euro für hochwertigen Zahnersatz und kann aufgrund dieser Art der Kalkulation als langfristig beitragsstabile Zahnversicherung angesehen werden.
Mittlerweile gibt es nahezu 400 verschiedene Zahnversicherungen, von denen natürlich längst nicht alle zu empfehlen sind, bei den eben erwähnten Tarifen kann man als Interessent einer solchen Zusatzversicherung für Zahnersatz nicht viel falsch machen. Welche der genannten Tarife wirklich geeigent ist, hängt natürlich auch von der eigenen Gebisssituation ab, da bei den meisten dieser Tarife, ausser der Universa dentprivat, Gesundheitsfragen eine Aufnahme bei schlechtem Zahnstatus verhindern könnten.
Gesunde Zähne für Jugendliche: Tipps zur Mundhygiene und Zahnversicherung
Etwas, dass wir alle mindestens zwei oder sogar dreimal am Tag tun bzw. tun sollten ist anscheinend doch nicht so einfach, wie die meisten annehmen: Das Zähneputzen oder besser gesagt die gesamte Mundhygiene.
Vielen Menschen lernen das Zähneputzen von Kind auf falsch und widmen auch der Mundhygiene ihrer Kinder zu wenig Aufmerksamkeit. So klagen Gesundheitsexperten, dass bereits Teenager im Alter von dreizehn oder vierzehn Jahren unter extrem schlechter Zahngesundheit leiden. Einer der primären Gründe liegt in einer unzureichenden oder falschen Mundhygiene.
Bereits im Säulingsalter ist darauf zu achten, dass herunter gefallene Schnuller nicht einfach wieder eingesetzt werden. Zahnmedizinische Studien haben ergeben, dass Karies und andere Zahnerkrankungen verursachende Bakterien nicht “angeboren” sind, sondern erst durch “Fremdeinwirkung” entstehen. Das kann weitreichende Folgen haben. Die häufigste Erkrankung im Mundbereich die Parodontitis kann dadurch verursacht werden und durch Verbreitung der Bakterien über die Blutbahn andere schwer wiegende Erkrankungen verursachen oder zumindest begünstigen.
Deshalb sollte beim Abschluss einer Zusatzversicherung Zahn darauf geachtet werden, dass diese nicht nur, wie die meisten Tarife, die Notwendigkeit des Zahnersatzes absichert, sondern auch für Zahnbehandlungen und Kieferorthopädie leistet. Der Bereich der Zahnbehandlungen ist sehr wichtig, weil die Gesetzliche Krankenkasse nur im sehr fortgschrittenen Stadium für eine Parodontitisbehandlung aufkommt. Doch dann kann es bereits zu spät sein bzw. der Heilungsprozess wird maßgeblich verkompliziert. Das Gebiet der Kieferorthopädie ist gerade für Kinder und Jugendliche von Bedeutung, um später attraktiv und gesund auszusehen und auch spätere Hänseleien im Teenageralter zu verhindern. Daher empfiehlt sich der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung, zumal diese für Jugendliche noch extrem günstig ist und nach Abschluss ein Leben lang leistet.
Es gibt aber nur sehr wenige Tarife, die in allen drei Zahnmedizingebieten leisten. Dazu zählt die CSS Versicherung, die und auch die Zahnversicherung ARAG Z100. Die Zahnzusatzversicherung Barmenia (mit Zusatztarif Prophy) ist zwar sehr günstig für Kinder und Jugendliche, leistet aber nicht für kieferorthopädische Maßnahmen, so dass dieser Tarif für Kinder mit Zahnfehlstellungen nicht zu empfehlen ist (was auch für den Testsieger beim Zahnzusatzversicherung Warentest Central Prodent gilt). Der viel umworbene Tarif der Karstadt Quelle Versicherung überzeugt zwar durch seinen sehr günstigen Tarif, allerdings sollte man sich davon nicht verleiten lassen, da z. B. eine Verdoppelung des Zuschusses der Gesetzlichen Krankenversicherung viel zu wenig ist.
Eine Zahnzusatzversicherung alleine reicht natürlich nicht vollkommen aus. Auf die regelmäßige und richtige Zahnpflege sollte bei der Erziehung großen Wert gelegt werden und selbst Erwachsene können einiges dazu lernen.
Zum Zähneputzen: Es empfiehlt sich nach den Mahlzeiten einige Minuten damit zu warten und nicht länger als zwei Minuten zu putzen, am besten mit einer mittelharten Zahnbürste, da zu starker Druck ubd zu langes Putzen suboptimal sein kann. Medizinische Studien zeigen, dass dann der Zahnbelag angegriffen wird und die Zähne nicht genügend “Eigenabwehr” entwickeln.
Zähneputzen reicht nicht: Denn bereits mit dem zwölften oder dreizehnten Lebensjahr ist in der Regel das Gebiss so ausgeprägt, dass der tägliche Gebrauch von Zahnseide notwendig ist, um auch die Zahnzwischenräume von übel riechenden Kariesbakterien zu befreien. Darüber hinaus sollte auch noch Mundwasser und ein Zungenreiniger benutzt werden, da Bakterien auch auf der Zunge lagern. Es empfiehlt sich auch eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung durch den Zahnarzt, die mit dieser Gründlichkeit und Nachhaltigkeit nicht zu Hause getätigt werden kann. Eine gute Zahnversicherung zeichnet sich deshalb auch dadurch aus, dass die Kosten für die Professionelle Zahnreinigung und andere zahnprophylaktische Maßnahmen getragen werden. Ein Zahnzusatzversicherung Vergleich sollte unbedingt vorgenommen werden, bevor ein Tarif unterzeichnet wird.
Zahnversicherung und Antragsfragen
Der Abschluss einer zusätzlichen Zahnversicherung ist mit der Beantwortung einer Menge an (Gesundheits-) Fragen verbunden. So unterschiedliche Zahnzusatzversicherungen und Leistungen es gibt, so gibt es auch unterschiedlich „strenge“ Aufnahmebedingungen anhand von Gesundheitsfragen.
Die CSS Zahnversicherung kann sich mit ihren umfassenden Leistungen für Zahnersatz und Zahnbehandlungen sowie kieferorthopädische Maßnahmen zeigen lassen und hat seitdem viele tausende Versicherungsnehmer mit hohen Erstattungssätzen überzeugt. Die CSS Zahnversicherung gehört zu den beliebtesten und stärksten Ergänzungstarifen. Doch bei der Auswahl der Interessenten gelten strenge Richtlinien und Regelungen. Gefragt wird u.a. ob eine derzeitige Zahnbehandlung stattfindet oder ob eine solche angeraten wird. Darunter fallen Füllbehandlungen, also Austausch oder Erneuerung, zahnersatzliche Maßnahmen, Wurzelbehandlungen etc. Kurzum alle Aktivitäten an Zähne, Gebiss und Kiefer. Angaben zu einer Erkrankung des Zahnfleisches müssen sowohl angegeben werden, als auch Probleme des Kiefers und Kiefergelenks und eine Zahnfehlstellung. Parodontosebehandlungen oder Versorgungen mit Aufbiss-/Zahnschienen innerhalb der letzen drei Jahre sind außerdem anzugeben. Beim Ausfüllen des Antrags kommt man auch nicht drum herum fehlende und nicht ersetzte Zähne (außer Weisheitszähne, Milchzähne, Lückenschluss) einzutragen und zu beantworten, ob man herausnehmbaren Zahnersatz besitzt oder nicht und ob Zahnersatz älter als 10 Jahre im Mund vorhanden ist. Diese Fragen dienen dem Versicherer dazu zu erkennen wie der Zahn- und Gebisszustand eines Interessenten aussieht, um gegebenenfalls, z.B. wenn es vier fehlende Zähne gibt, den Antrag komplett abzulehnen.
Eine Alternative zu der Zahnversicherung CSS stellt die Arag Z100 dar. Die Leistungen und Konditionen unterscheiden sich nicht sonderlich, nur dass die Arag Z100 eine anfängliche Summenbegrnezung von 2 Jahren vorsieht. Dafür sind nicht so viele Gesundheitsfragen gegeben. Gefragt wird nur danach, ob man in laufender Behandlung ist oder eine angeraten wird für Zahnbehandlung, Zahnersatz oder Kieferregulierung. Außerdem die Angabe zu den fehlenden Zähnen.
Noch weniger Fragen stellt der Tarif Central prodent. Hier wird nur nach fehlenden Zähnen gefragt. Interessenten, die gerade in laufender Behandlung sind bzw. eine solche angeraten ist, haben demnach bessere Chancen aufgenommen zu werden. Central prodent hat allerdings eine Summenbegrenzung in den ersten 6 Jahren. Egal ob CSS Zahnversicherung, Arag Z100 oder Central prodent. Alle drei Tarife gehören neben der Zahnzusatzversicherung Barmenia zu den besten und leistungsstärkeren. Die Frage ist hierbei, diejenige herauszusuchen, die man auch problemlos ohne Ablehnung abschließen kann.
Kieferorthopädie und Zahnversicherung
Die Kieferorthopädie ist jener zahnärztliche Bereich, der sich um Kiefer- und Zahnfehlstellungen kümmert. Der Kieferorthopäde hat also die Aufgabe rechtzeitig eine Fehlentwicklung von Kiefer und Zähne zu erkennen und dementsprechend eine Maßnahme durch Behandlungen zu ergreifen. So gut wie die Hälfte der Fehlstellungen von Zähne und Kiefer sind nicht angeboren, sondern können schon im jüngsten Kindesalter negativ durch das mehr als nötig anhaltende Saugen von Schnuller und Nuckeln hervorgerufen werden. Karies kann außerdem ebenfalls zu diesen ungünstigen Entwicklungen führen. Es gibt unterschiedliche Behandlungsmethoden bezüglich der Kieferorthopädie. Ein entscheidender Unterschied besteht an dem Behandlungszeitpunkt. Kinder und z.T. auch noch Erwachsene, die entweder eine herausnehmbare oder feste Zahnspange tragen, haben schon eine Fehlstellung (späte Erkennung) und werden dementsprechend zur Korrektur „ausgestattet“. Gegebenenfalls werden auch chirurgische Eingriffe am Kiefer vorgenommen. Eine andere Möglichkeit ist die Behandlung nach dem Durchbruch der vorderen Schneidezähne. Diese rechtzeitige Erkennung und die anschließende Behandlung durch die zunächst richtige Ausformung des Kiefers, führen zu einem richtigen Wachstum der Zähne durch den entsprechend geschaffenen Platz.
Kiefer- und Zahnstellungsanomalien sind nicht nur optisch unschön, sondern beeinflussen die Gesundheit in der Weise, dass Verspannungen in der Kaumuskulatur entstehen können und diese ihrerseits Kopfschmerzen auslösen können.
Eine Behandlung erfordert jahrelange Besuche beim Kieferorthopäden. Für gesetzlich Versicherte kann sich diesbezüglich ungünstig und teuer auswirken. Eingestuft wird die Kieferorthopädie in fünf Kieferindikationsgruppen. Je höher die Stufe, umso notwendiger wird die Behandlung. Ab Stufe drei übernimmt die gesetzliche Kasse die Leistungen und zwar nur im Rahmen der Regelversorgung. Stufe eins und zwei fallen mehr oder weniger unter kosmetischen Gesichtspunkten und werden aus dem Grund nicht übernommen. Hauptsächlich werden die kompletten Leistungen für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren übernommen. Erwachsene fallen in den Genuss der Regelversorgung.
Einige Zahnversicherungen erstatten dieKosten einerkieferorthopädischen Behandlung in den Kieferindikationsstufen 1 und 2. Als Zahnversicherungen mit diesbezüglichen Leistungen wären die Arag Z100 und die CSS Zahnzusatzversicherung zu nennen.
