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Zahn Tarif Analyse – was eine Zahnversicherung leisten muss am Beispiel der Arag Z100
Seit der letzten Gesundheitsreform zahlt die Gesetzliche Krankenkasse für Zahnersatz nur noch einen pauschal fest gelegten Zuschuss, der nicht einmal die Regelleistung der Gesetzlichen Kassen abdeckt, obwohl diese schon erschreckend gering geworden ist. Für gute Implantate, die neben der Ästhetik auch den zahnmedizinischen Gesichtspunkt, insbesondere den Erhalt und Aufbau des Kieferknochens, die Kaukraft und auch das Sprechen weitaus besser gewährleisten kann, muss der Gesetzlich Versicherte mit Eigenanteilen in vierstelliger Höhe rechnen. So leistet die Gesetzliche Krankenkasse gewöhnlich nur einen pauschalisierten Zuschuss in Höhe von 130 Euro. Für ein gutes Implantat muss dagegen mit einer Gesamtrechnungssumme von 2.000 Euro gerechnet werden. Auch wenn Gesetzlich Versicherte durchaus Kenntnis darüber haben, Eigenanteile leisten zu müssen, fehlt bei den meisten das Bewusstsein für deren Höhe. Diejenigen, die dagegen wissen, wie wichtig die Absicherung von Zahnersatz ist, machen aber oft einen weiteren Fehler und schließen eine preisgünstige reine Zusatzversicherung Zahnersatz ab.
Tarife wie die vielumworbene Karstadt Quelle Versicherung leisten nicht einmal für Zahnersatz annährend ausreichend. Denn bei einer Verdoppelung des festgelegten Zuschusses für Zahnersatz in Höhe von 130 Euro, bliebe der Patient bei guten Implantaten immer noch auf einen vierstelligen Eigenbeitrag setzen. Da stellt sich schon die Frage: Was bringt dann eine, zugegeben günstige, Zahnzusatzversicherung, wenn der Versicherte dennoch auf den Bärenanteil der Kosten sitzen bleibt?
Außerdem darf auch der zahnmedizinische Behandlungsbereich der Zahnbehandlung und insbesondere für Kinder der Kieferorthopädie nicht außer Acht gelassen werden, denn auch für Wurzelbehandlungen und der Parodontitisbehandlung muss der Gesetzlich Versicherte mit hohen Zuzahlungen rechnen. Deshalb besser auf eine leistungsstarke Zahnzusatzversicherung setzen, die für alle drei Bereiche der Zahnmedizin leistet. Das ist nur bei wenigen Tarifen der Fall, weshalb der Zusatzversicherung Vergleich obligatorisch sein sollte.
Neben der CSS Versicherung und der neuen Universa dentprivat, einer Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung, ist die ARAG Z100 ein sehr empfehlenswerter Tarif, der hier genauer vorgestellt wird (womit aber keine allgemeine Empfehlung für die ARAG Z100 abgegeben werden soll, im Zweifel entscheidet immer der individuelle Versicherung Vergleich, der auch den individuellen Absicherung Bedarf und Anspruch an eine Zahnversicherung gerecht wird).
Der Tarif DentalPro Z100 der ARAG erstattet zu 100 % Rechnungen für notwendige Zahnbehandlung und ebenfalls 80 % Zahnersatz, sofern von der Regelversorgung abgesehen wird (sonst auch 100 %). Außerdem leistet der Tarif für kieferorthopädische Maßnahmen, was eine Seltenheit auf dem Markt für eine Zusatzversicherung Zahn darstellt. Der die ARAG Zahnzusatzversicherung leistet zudem auch für die professionelle Zahnreinigung, womit der Versicherte auch dann eine Leistung von der Zusatzversicherung bezieht, wenn kein Ernstfall eintritt.
Als weitere wichtige vorsorgliche zahnmedizinische Maßnahmen ist auch die Fissurenversiegelung erstattungsfähig. Fissuren sind im Relief der Kauflächen von Seitenzähnen befindliche “Täler”. Die Gesetzliche Krankenkasse erstattet diese Behandlung nur noch bei Kindern und Jugendlichen (und auch dann nur an den Backenzähnen).
Sehr wichtig ist, dass die ARAG Z100 für die Behandlung von Parodontitis leistet. Denn durch die bei Parodontitis im Mundbereich durch die Schleimhaut aufgenommenen Bakterien werden andere Erkrankungen wie Diabetes bis hin zu Schlaganfall und Herzinfarkt begünstigt. Studien, die auf den “Tag der Zahngesundheit” präsentiert wurden, haben damit gezeigt, dass die Zahngesundheit nicht nur auf den Mundbereich beschränkt ist. (Neben einer guten Zahnzusatzversicherung, zu der u. a. auch die CSS Zahnzusatzversicherung und die Universa dentprivat gehören, sollte daher auf eine penible Mundhygiene großen Wert gelegt werden, wozu auch Mundwasser und Zahnseide gehören).
Ebenso wichtig wie Zahnersatz, der auch von Parodontitis begünstigt werden kann, sind aber auch die mitversicherten Wurzelbehandlung. Denn die Gesetzliche Krankenkasse leistet nur unter bestimmten Voraussetzungen für die Wurzelbehandlung, die sich aber eher an der Kostenersparnis als der zahnmedizinischen Notwendigkeit orientieren.
Die ARAG Z100 Zusatzversicherung Zahn leistet selbstverständlich auch für hochwertige Zahnfüllungen wie Keramikfüllung und Inlays, die von der Gesetzlichen Kasse nur noch bezuschusst werden.
Zum Thema Zahnersatz sind die hohen Erstattungssätze von z. B. 80 % für Implantate nicht das alleinige Leistungskriterium der ARAG Z100, das bei Abschluss beachtet werden muss, sondern auch, dass für Implantate unbegrenzt geleistet wird (was nicht bei jeder Zusatzversicherung Zahnersatz der Fall ist).
In Bezug auf die Versicherungsleistung ist die ARAG Z100 vergleichbar mit der CSS Zahnzusatzversicherung und der Universa dentprivat (marginale Leistungsunterschiede ausgenommen). Es besteht aber ein wesentlicher Unterschied in den ersten Versicherungsjahren. So können bei der ARAG innerhalb der ersten beiden Jahre lediglich maximal 2.000 Euro erstattet werden, während die CSS Versicherung auf Leistungsbegrenzungen in den ersten Jahren ganz verzichtet. Auf der anderen Seite sind aber anfängliche Leistungsbegrenzungen wiederum eine gute Grundlage für die Beitragsstabilität einer Zusatzversicherung, wodurch diese insbesondere bei der Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen, der Universa dentprivat ein Fundament für die “Überlebensfähigkeit” des Zahn Tarifes ohne Gesundheitsprüfung darstellt. Zwar musste auch die ARAG Z100 vor kurzem ihre Beitragssätze anpassen, wofür es aber gute Gründe gibt, die in der Zukunftsauglichkeit des Tarifes liegen.
Zahnzusatzversicherung Vergleich enthüllt: Nicht jeder Tarif leistungsstark
Von den hohen Zuzahlungen für Zahnersatz, aber auch Zahnbehandlung und auch Kieferorthopädie sind auch Beamte betroffen, da die Beihilfe bzw. Heilfürsorge nach dem Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung bemessen wird. Beispielsweise können schon für eine Wurzelbehandlung Zuzahlungen bis zu 500 Euro pro Zahn fällig werden, während bei Zahnersatz, auch in Folge eines Unfalles, Zuzahlungen von mehreren tausend Euro anfallen können, wenn mehrere Zähne betroffen sind und guter Zahnersatz wie Implantate gewählt werden.
Gerade Beamte stehen auf Grund ihrer Dienstausübung sehr stark in der Öffentlichkeit, daher sind gut aussehende Zähne für diese Berufsgruppe besonders wichtig. Ein Polizist, ein Lehrer oder ein Richter, dem Zähne fehlen, läuft sehr schnell Gefahr nicht ernst genug genomen zu werden. Die hohen Versorungslücken können neben einer Beihilfeversicherung, einer speziellen Krankenversicherung für Beamte, nur durch eine private Zahnzusatzversicherung geschlossen werden.
Doch längst nicht jeder Zahn Tarif hält, dass was er verspricht. So wirbt z. B. die Karstadt Quelle Versicherung damit, dass bis zu 100 % der Gesamtrechnung übernommen werden, indem der doppelte Zuschuss der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gewährt wird. Doch das ist ein Trugschluss. Bezogen auf die Regelversorgung der GKV mag das in Einzelfällen wohl noch stimmen, jedoch nicht für hochwertigen Zahnersatz wie z. B. Implantate, die nicht nur eine gewisse Ästhetik und Authentität gewährleisten, sondern auch, dass die Knochenstruktur des Gebisses unter dem Zahnersatz erhalten bleibt. Zuzahlungen von mindestens zwei Drittel und zwar bezogen auf die Gesamtrechnung und auf hochwertigen qualitativen Zahnersatz müssen bei einer guten Zahnzusatzversicherung schon drin sein.
Ebenso sollte keine reine Zusatzversicherung Zahnersatz gewählt werden, da auch bei Zahnbehandlungen die Leistungslücken der GKV enorm sind. So werden z. B. für eine Parodontitisbehandlung bis zu 750 Euro fällig. Insbesondere für Kinder und Jugendliche macht eine Zahnzusatzversicherung mit Leistungen für Kieferorthopädie Sinn, was bei der CSS Zahnzusatzversicherung und auch der neuen Universa dentprivat der Fall ist. Insbesondere letztere verdient es genauer hervorgehoben zu werden, da es eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung ist, womit dieser Tarif auch dann in Frage kommt, wenn bereits Zähne fehlen.
Im Gegenzug verzichtet hingegen die CSS Versicherung als einziger Tarif unter den leistungsstärksten Zahnversicherungen auf Leistungsbeschränkungen in den Jahren nach der achtmonatigen Wartezeit. Doch dieser extrem gute Tarif kommt leider auf Grund der Gesundheitsfragen nicht für jedermann in Betracht.
Implantat – Luxusvariante bei hochwertigem Zahnersatz
Ästhetischer, aber auch wesentlich teurer als Zahnbrücken sind Implantate als hochwertige Zahnersatzform.
Als Implantat bezeichnet man in der Zahnmedizin eine künstliche Zahnwurzel zur Befestigung von Brücken, Kronen oder zur verankerung von herausnehmbaren Prothesen. Derzeit gibt es in Deutschland über 100 Implantatarten und -Methoden, durchgesetzt haben sich allerdings das Schraubenimplantat (rotationssymmetrische Implantat) und das zylindrische Implantat. Schraubenimplantate lassen sich chirurgisch gesehen schnell und einfach in den Kieferknochen einsetzen bzw. eindrehen, führen kaum zu Komplikationen während der Behandlung und bei der Heilung und verankern sich durch die Beschaffenheit des Schraubengewindes sofort fest im Kieferknochen. Innerhalb von 3 bis 6 Monaten verwächst das Implantat mit den Knochensubstanzen (Osseointegration) und unterscheidet sich demnach funktionstechnisch nicht von den eigentlichen Zahnwurzeln. Bei einigen Patienten muss aufgrund eines erheblichen Knochenabbaus wieder Knochenaufbau betrieben werden, damit sich das Implantat dort verankern und verwurzeln kann. Knochenaufbau wird von den Gesetzlichen Krankenversicherungen nicht übernommen oder bezuschusst. Hier würde sich eine private Zahnzusatzversicherung lohnen, selbstverständlich auch unter Aspekten von weiteren zahnersatzlichen Maßnahmen oder Zahnbehandlungen. Es bieten jedoch nicht alle Zahnzusatzversicherungen eine Leistung für Knochenaufbau an, so dass diese möglichst gründlich miteinander verglichen werden sollten. Das heutzutage am meisten für ein Implantat verwendete Material ist das reine Titan. Reines Titan ist gewebefreundlich, löst zudem keine Allergien hervor und es verwächst auch besser mit dem Knochen als andere Materialien wie Keramik. Keramik kann zudem brechen und spröde werden.
Implantate lassen sich ausser den unterschiedlichen Materialien und den verbundenenen Verwendungstechniken noch zwischen Einteiligen und Mehrteiligen Zahnimplantaten unterscheiden. Die mehrteiligen Implantate bestehen aus drei miteinander verschraubbaren Teilen. Eines befindet sich im Knochen, das zweite (Halsteil) im Mundschleimhautbereich und das Kopfteil nimmt den einzugliedernden Zahnersatz (Suprakonstruktion) auf. Die Austausch- und Kombinationsmöglichkeit der unterschiedlichsten “Implantat-Teile” bieten also gegenüber dem einteiligen Implantat eine bessere Anpassung an das Zahn- und Knochengewebe des individuellen Patienten.
Implantate inklusivedes nötigen Knochenaufbaus sind nicht gerade billig.Bis zu 2000 Euro und mehr sind für ein Implantat zu bezahlen. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt in diesem Zusammenhang nur einen geringen Teil. Aus diesem Grund ist es zu empfehlen, eine Zahnversicherung abzuschließen, die für hochwertigen Zahnersatz durch Implantate leistet.
