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Artikel-Schlagworte: „Sparplan Zahnversicherung“

Zahnversicherung oder Sparplan

Viele Gegner der privaten Zahnversicherung argumentieren gegen den Abschluss einer Zahnversicherung damit, dass sie sagen, das Geld welches die Zahnversicherung monatlich kosten würde, könnte man ebenso gut auf das Sparbuch oder einer Alternativanlage sparen und hätte im Alter genügend Geld, um einen dann notwendigen Zahnersatz zu bezahlen.

Von ungefähr kommt dieses Argument natürlich nicht, denn tatsächlich kostet eine gute Zahnversicherung im Monate um die 15-25 Euro. Würde man nur 15 Euro zu einem Zinssatz von 4% pro Jahr auf 20 Jahre anlegen, so hätte man ein Sparguthaben von über 7100 Euro zusammen.

Von diesem Geld sollte sich ein teurer Zahnersatz sicherlich bezahlen lassen. Doch was die Gegener der Zahnversicherung dabei vergessen, ist die Tatsache, dass Krankheit, Unfall und andere unvorhergesehene Ereignisse dazu führen können, dass ein Zahnersatz bereits nach wesentlich weniger als 20 Jahren notwendig werden könnte.

Gerade junge Menschen haben bei einem Sparplan gegenüber einer Zahnversicherung gravierende Nachteile:

Zum einen würden die wenigsten Personen wirklich das Geld sparen und erst für einen späteren Zahnersatz verwenden, zum anderen hätte man bei einem Leistungsfall nach bereits 2-3 Jahren nicht das nötige Geld zusammen, um die Zahnersatzmaßnahme davon zu bezahlen.

Alternativ könnte man in so einem Fall statt der Zahnversicherung natürlich auch einen Kredit aufnehmen, um die Kosten der Zahnersatzmaßnahme davon zu bezahlen, doch auch hier können wieder Probleme auftreten:

Zum einen bekommt nicht jeder junge Mensch unbedingt einen Kredit, zum anderen kostet dieser hohe Zinsen. Die Frage bleibt dann, ob die Alternative, eine Zahnversicherung abzuschließen nicht sogar wesentlich günstiger gewesen werden.

Da es für die meisten Personen absehbar ist, dass ein Zahnersatz irgendwann nötig wird, sollte die Variante Zahnversicherung gewählt werden. Denn tritt ein Schaden frühzeitig ein, so leistet die Zahnversicherung. Tritt ein Leistungsfall erst später ein, so leistet die Zahnversicherung ebenfalls. Selbst wenn man in den ganzen Jahren bis dahin keinen Zahnersatz benötigt hat, so konnte man sich die Jahre beruhigt zurücklehnen und wusste, dass die Zahnversicherung für die Kosten von teurem Zahnersatz aufkommen würde.

Eine gute Zahnversicherung erstattet darüber hinaus auch in leistungsfreien Jahren die Kosten für Prophylaxemaßnahmen. Werden diese regelmäßig in Anspruch genommen, so ist im Endeffekt effektiv für die reine Absicherung des Zahnersatzes kaum etwas zu zahlen gewesen.

Davon profitieren alles Versicherten, denn mit einer solchen Zahnversicherung kann sich jeder teuren Zahnersatz leisten. Dies mit absoluter Gewissheit und ohen jahrelang sparen zu müssen.

Wer reich ist, benötigt natürlich keine Zahnversicherung, doch alle anderen sollten auf jeden Fall darüber nachdenken. In keinem Fall lohnt sich eine Zahnversicherung, die generelle Begrenzungen vorsieht oder sich nur an den geringen Kassenleistungen orientiert.

Für einen solchen Fall haben die Gegner der Zahnversicherung natürlich recht. Denn das Argument, dass ein teurer Leistungsfall auch frühzeitig abgedeckt wäre, zieht bei einer Billig-Zahnversicherung nicht. Wird hier nach kurzer Zeit ein teurer Zahnersatz, z.B. ein Implantat benötigt, so ist der Versicherungsnehmer einer solchen schlechten Zahnversicherung trotzdem nicht hinreichend geschützt, da eine solch schwache Zahnversicherung nicht ausreichend leistet. Für gute Zahnversicherungen gilt dies hingegen nicht.