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Zahnzusatzversicherung Vergleich enthüllt: Nicht jeder Tarif leistungsstark

Von den hohen Zuzahlungen für Zahnersatz, aber auch Zahnbehandlung und auch Kieferorthopädie sind auch Beamte betroffen, da die Beihilfe bzw. Heilfürsorge nach dem Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung bemessen wird. Beispielsweise können schon für eine Wurzelbehandlung Zuzahlungen bis zu 500 Euro pro Zahn fällig werden, während bei Zahnersatz, auch in Folge eines Unfalles, Zuzahlungen von mehreren tausend Euro anfallen können, wenn mehrere Zähne betroffen sind und guter Zahnersatz wie Implantate gewählt werden.

Gerade Beamte stehen auf Grund ihrer Dienstausübung sehr stark in der Öffentlichkeit, daher sind gut aussehende Zähne für diese Berufsgruppe besonders wichtig. Ein Polizist, ein Lehrer oder ein Richter, dem Zähne fehlen, läuft sehr schnell Gefahr nicht ernst genug genomen zu werden. Die hohen Versorungslücken können neben einer Beihilfeversicherung, einer speziellen Krankenversicherung für Beamte, nur durch eine private Zahnzusatzversicherung geschlossen werden.

Doch längst nicht jeder Zahn Tarif hält, dass was er verspricht. So wirbt z. B. die Karstadt Quelle Versicherung damit, dass bis zu 100 % der Gesamtrechnung übernommen werden, indem der doppelte Zuschuss der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gewährt wird. Doch das ist ein Trugschluss. Bezogen auf die Regelversorgung der GKV mag das in Einzelfällen wohl noch stimmen, jedoch nicht für hochwertigen Zahnersatz wie z. B. Implantate, die nicht nur eine gewisse Ästhetik und Authentität gewährleisten, sondern auch, dass die Knochenstruktur des Gebisses unter dem Zahnersatz erhalten bleibt. Zuzahlungen von mindestens zwei Drittel und zwar bezogen auf die Gesamtrechnung und auf hochwertigen qualitativen Zahnersatz müssen bei einer guten Zahnzusatzversicherung schon drin sein.

Ebenso sollte keine reine Zusatzversicherung Zahnersatz gewählt werden, da auch bei Zahnbehandlungen die Leistungslücken der GKV enorm sind. So werden z. B. für eine Parodontitisbehandlung bis zu 750 Euro fällig. Insbesondere für Kinder und Jugendliche macht eine Zahnzusatzversicherung mit Leistungen für Kieferorthopädie Sinn, was bei der CSS Zahnzusatzversicherung und auch der neuen Universa dentprivat der Fall ist. Insbesondere letztere verdient es genauer hervorgehoben zu werden, da es eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung ist, womit dieser Tarif auch dann in Frage kommt, wenn bereits Zähne fehlen.

Im Gegenzug verzichtet hingegen die CSS Versicherung als einziger Tarif unter den leistungsstärksten Zahnversicherungen auf Leistungsbeschränkungen in den Jahren nach der achtmonatigen Wartezeit. Doch dieser extrem gute Tarif kommt leider auf Grund der Gesundheitsfragen nicht für jedermann in Betracht.

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